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Schreiben im Walde gelernt
Dienstag, 27. März 2007

Schülerinnen des Mariengymnasiums leisten Projektarbeit im Grünen

-nh- Münster. "Kyrill" hat nicht nur für Sturmschäden gesorgt, sondern auch für ein neues Bewusstsein für die Natur geschaffen: "Das war ein Zeichen für den Klimawandel. Wir werden das mehr und mehr kennen lernen", ist sich Elisabeth Marie Mars, Leiterin der Arbeitsstelle Weltbilder, sicher. Auch wenn der Sturm viele Bäume umgepustet hat: die noch vorhandenen Exemplare dienten der Kreativität von zehn Schülerinnen des Mariengymnasiums. Im Rahmen des Projekts "Wald in uns" der Arbeitsstelle Weltbilder beschäftigten sie sich mit der Kunst des kreativen Schreibens.

Seit Anfang des Jahres arbeiten insgesamt 26 Schülerinnen des Kunstkurses der Jahrgangsstufe 11 von Daniela lütke Jüdefeld an dem Projekt, das erforschen will, wie Jugendliche heute die Natur erfahren. "Ich habe schon mit Grundschülern gearbeitet, die weder wussten, wie eine Kuh aussieht noch, wo die Milch herkommt", erzählte Elisabeth Marie Mars. Die Arbeit im Wald begann mit dem Bau eines Waldsofas, damit sich die Teilnehmer zwischen Sinnesschulungen und Schreibwerkstätten ausruhen konnten. "Wir wollen dem zunehmenden Desinteresse an natürlichen Zusammenhängen die eigene Erfahrung und sinnvolles Tun entgegensetzen", so Projektleiter Markus Hirschmann vom Deutschen Entwicklungsdienst. Die meisten Menschen seien nicht mehr mit der Natur verbunden. Anders als beispielsweise in Ostasien: "Unter der indigenen Bevölkerung hat es Kaum Todesopfer bei dem Tsunami gegeben, denn die haben die Zeichen der Natur erkannt und sind den Tieren in die Höhenlagen gefolgt", erzählte Mars.

 
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