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www.entente-florale.muenster.de

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Blumenbeete in der Stadt
Montag, 15. Januar 2007
Staudenfreunde leisten Beitrag


Münster - Wenn es wieder Frühling wird, werden die Mitglieder der Gesellschaft der Staudenfreunde nicht nur in ihren eigenen Gärten aktiv. Im Rahmen des europäischen Wettbewerbs "Entente Florale" legen sie an einem der belebtesten Ecken der Promenade vier Blumenbeete an. Ihre ehrgeizigen Ziele - die Beete zu je 16 Quadratmetern sollen die vier Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer widerspiegeln - beschloss die Regionalgruppe Münsterland bei ihrem Treffen im Botanischen Institut der Universität.

Vier Teams, die sich mit Planung, Anlage, und Pflege befassen, wurden eingerichtet. Schon in den nächsten Tagen soll der Überlassungsvertrag mit der Stadt über die Fläche vor dem ehemaligen "Quelle"-Gebäude an der Windthorststraße geschlossen werden. Die Pflanzen, erläuterte der Vorsitzende Manfred Voß, werden aus den privaten Gärten und angeschlossenen Staudengärtnereien im Münsterland zur Verfügung gestellt.

Helfer für dieses Projekt können sich bei Voß, Tel. (02501) 58 17 8, melden. Die Gesellschaft der Staudenfreunde hat wieder ein attraktives Programm zusammengestellt. Neben Fachvorträgen im Botanischen Institut geht es zu Besichtigungen und praktischen Demonstrationen in Gärten und Gärtnereien. Ein Höhepunkt wird die zweitägige Reise nach Potsdam mit Besuch des Karl Foerster-Gartens sein.

Am 21. April findet wieder die Pflanzenbörse auf dem Hof Eggert in Mecklenbeck statt. Der Vortrag am Samstag entführte die Staudenfreunde in den niederländischen Nationalpark "De Hoge Veluwe". Der Referent Prof. Dr. Fred Daniëls untersucht im Rahmen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit am Institut für Ökologie der Pflanzen an der Universität Münster seit 20 Jahren ein Areal in dieser historischen Heidelandschaft. Er zeigte die Schönheit und biologische Vielfalt von Magerrasen, Silbergrasfluren und Sandtrockenrasen auf und erläuterte die Bemühungen der niederländischen Naturschützer, die alte Kulturlandschaft trotz äußerer Störungen wie dem Eintrag von Dünger aus der Luft durch intensive Landwirtschaft zu erhalten. Gegen die dadurch hervorgerufene Vergrasung gehen die Niederländer mit Bodenabtragungen, Mähen der Heide und Anlage künstlicher Wanderdünen vor.- URI
 
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