Münster bekennt Farbe
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www.entente-florale.muenster.de

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Münster blüht europäisch auf
Dienstag, 6. Februar 2007
Heute Abend lädt die Stadt zur Auftaktveranstaltung des Wettbewerbs "Entente Florale"


Deutschland überlässt die Sache Münster.

Die Westfalenmetropole soll den Titel "blühendste Stadt Europas" nach Hause holen. Die zweite Runde des Wettkampfs "Entente Florale" beginnt heute Abend mit der offiziellen Auftaktveranstaltung um 18.30 Uhr. Heiner Bruns, Leiter Des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz, verrät Hallo-Redakeurin Julia Wille, wie die Stadt den Sieg erringen will und warum sich die hässlichen Sturmschäden sogar als Erfolgsfaktor erweisen könnten.
Was passiert Heute Abend im Stadtweinhaus?

Bruns: Das Programm selbst ist eine Überraschung. Aber so viel kann ich sagen: Wir suchen den Schulterschluss mit den Münsteranern. Motto ist also: "Beteiligt euch!" Das Bürger-Engagement hat uns ja bereits beim Bundeswettbewerb zur Goldmedaille verholfen. Um auch denjenigen Appetit zu machen, die im vergangenen Jahr noch nicht dabei waren, haben wir alle Aktivitäten im Rahmen der Bürgerkampagne "Münster blüht auf" anhand großformatiger Plakate in der Rüstkammer ausgestellt. Wir hoffen, das inspiriert die Anwesenden zu neuen Ideen. Ihr Kommen zugesagt haben bereits mehr als 200 Leute und wir haben auch bereits mehrere Zusagen für Grünflächen-Patenschaften oder Baumspenden.

Gibt es auch prominente Gäste?

Bruns: Bekannt ist den meisten neben Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmannwahrscheinlich nur WDR-2-Moderator Matthias Bongard.
Bedeutsam sind Dr. Wetzlar von der europäischen Entente-Kommission und sein deutscher Kollege Dr. Kirsten. Die beiden werden den umfangreichen Kriterienkatalog vorstellen. Denn es geht ja nicht nur um hübschen Blumenschmuck.

Worum geht es dann?

Bruns: Schlaglichter auf die große Bandbreite der Anforderungen setzen die Jurymitglieder mit ihrer beruflichen Herkunft. Die reicht von der Geographie bis zur Tourismusbranche. Eine zentrale Stärke ist auf jeden Fall die zu erwartende begeisterte Bürger- Beteiligung. Und auf Seiten der Verwaltung wollen wir mit unserer hervorragenden Planungsarbeit und dem Umweltschutz punkten.

Wie lassen sich diese Stärken denn der Jury präsentieren?

Bruns: Beispiel ökologische Erziehung: Wir gehen unter anderem in den Mühlenhof und zeigen, wie anhand des Bauerngartens das Wissen um die Wechselwirkungen von Pflanzen weitergegeben wird.

Gegen welche Städte tritt Münster eigentlich an?

Bruns: Insgesamt haben wir elf Mitbewerber. Am bekanntesten sind wohl das französische Nancy und das niederländische Amersfoort. Beide Städte haben einen Vorsprung, was Blumenschmuck anbetrifft.

Ist das nicht nur eine Frage des Geldes?

Bruns: Nein. Es gehört auch eine große Portion Wissen dazu, Blumen trotz Regen und Trockenheit zu erhalten. Nachdem man sich in Münster vor 30, 40 Jahren entschieden hat, die Beete zugunsten von Nutzgrün wie den Aasee-Wiesen zurückzunehmen, ist dieses spezielle Wissen ein Stückweit verloren gegangen.

Damit sind wir bei denn Schwächen. Wie sieht es mit den Sturmschäden aus? Verbergen Sie den Hindenburgplatz jetzt vor den Jurymitgliedern?

Bruns: Im Gegenteil. Wir beweisen unsere Professionalität, indem wir eine Lösung dafür entwickeln, wie mehr als 1000 umgestürzte Stadtbäume ersetzt werden können. Anstatt einfach stumpf nachzupflanzen, was war, wollen wir ein stimmiges Gesamtbild entwerfen.

Was heißt das?

Bruns: Die Lücken in Baumalleen lassen sich nicht einfach durch Nachpflanzen schließen. Denn das bestehende Blätterdach verhindert, dass junge Pflanzen jemals die Höhe der anderen Bäume erreichen können. Da muss man unter Umständen auch gesunde Bäume fällen, um auf Dauer wieder das stimmige Gesamtbild einer Baumallee zu schaffen.

Dass Sie gesunde Bäume fällen, müssen Sie einigen Münsteranern sicherlich mit Engelszungen nahe bringen. Das führt zum Stichwort Kommunikation.
In wie vielen Sprachen präsentieren Sie Münster der Jury?

Bruns: Die Wettbewerbssprache ist Englisch. Uns werden englisch-, aber auch französischsprachige Dolmetscher begleiten. So können wir die Jury auch in der fremden Sprache von den Stärken Münsters begeistern. Aber am Ende sprechen doch die konkreten Eindrücke vor Ort für sich. Die bedürfen keiner Übersetzung.

Weitere Infos unter:
www.entente-florale.muenster.de
 
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