Münster bekennt Farbe
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Die neue grüne Mitte
Dienstag, 4. April 2006

Seihof-Teich: Kultur- und Heimatkreis krempelt die Ärmel hoch

Von Claudia Bakker

Münster-Roxel. Gabriele Sürig ist stolz auf "ihre" Roxeler. Und das kann sie auch sein, haben sich doch viele helfende Hände unter ihrer Ägide der Dorfverschönerung angenommen. Unter dem Dach des Heimat- und Kulturkreises betreut Sürig das "Teichprojekt" - will heißen" wir kümmern uns um den Seihof-Teich und wollen ihn am kommenden Samstag (8. April) neu bepflanzen".

Der Pflanzaktion sind viele Stunden harter Arbeit vorausgegangen. Bäume mussten gefällt werden, Müll gesammelt und für die Region untypische Pflanzen entfernt werden. Hilfe gab es vom Nabu und dem Grünflächenamt Münster. "Die Umwelt-Experten haben uns viele nützliche Tipps gegeben", bedankt sich Sürig für die Unterstützung.


Noch mehr freut sie sich allerdings über die durchweg positive Resonanz aus der Roxeler Bevölkerung: "Sogar Leute, die nicht selbst mit anpacken können, bringen Kaffee und Kuchen für die Helfer." Landjugend, "Die dicken Kinder von Landau" und unzählige Einzelpersonen stellen sich Tag für Tag in den Dienst des Heimat- und Kulturkreises und sorgen dafür,dass ein altes Stück Roxel wieder ins rechte Licht gesetzt wird. "Wir wollen eine grüne Oase in der Ortsmitte schaffen", beschreibt Sürig ihr Anliegen.

Und dafür brauchen die Aktiven am kommenden Samstag Hilfe. Im Rahmen der Aktion "Münster bekennt Farbe" soll um 9.30 Uhr die Pflanzenwelt rund um den Seihof-Teich ein neues Gesicht bekommen. Gebraucht werden Gartengeräte und viele fleißige Helfer. "Kaffee, Brötchen und Kuchen sind natürlich auch gern gesehen", zeigt Gabriele Sürig verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes auf.

In den Boden gebracht werden sollen heimische Stauden, zum Teil von ortsansässigen Gärtnereien gespendet und Pflanzen, die für die Zeit des "Kahlschlags" ausgelagert wurden. "Wichtig ist uns, dass wir ausschließlich Gewächse aus dieser Gegend verwenden", erklärt Sürig die Auswahl.

Mit der Pflanzaktion ist die Arbeit am Seihof-Teich allerdings längst noch nicht vorbei. Mindestens bis 2013 wollen sich die Naturliebhaber um das Gelände kümmern. Dann entscheidet die Stadt nämlich wieder über die Nutzung der Fläche. Als Zukunftsprojekt hat Gabriele Sürig bereits die Gestaltung des Pantaleonplatzes ins Auge gefasst.

 
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