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Fressen Dinosaurier Halme?
Dienstag, 25. April 2006

Mühlenhof präsentierte Wissenswertes rund um den Baum / Schwarzpappel gepflanzt

Die Schwarzpappel war der Ehrengast. Doch der Tag des Baumes bot noch viel mehr Informationen rund um den Wald. Verspielt konnten sich Kinder gestern im Freilichtmuseum dem Thema nähern.

Dicht belagert war die „rollende Waldschule“. Hunderte kleiner Hände streiften über ein Tastbrett mit Fellen: Sommer- und Winterkleid, von Rotwild bis Kaninchen. Doch auch beim Baum hieß es: Aufgepasst! Welche Rinde gehört zu welcher Art? Die Birke hat eine papierene Haut, die Kiefer ist eher borkig. Ganz nebenbei gab es an der 100-jährigen Eiche noch eine kleine Geschichtsstunde, indem die wichtigen Ereignisse dieser Zeit mit kleinen Fähnchen gekennzeichnet waren.


Rund 600 Kinder waren in den Vormittagsstunden der Einladung in den Mühlenhof gefolgt. Einige von ihnen genossen eine tolle Aussicht im Hubsteiger. Genauer: in 30 Metern Höhe. Sinn und Zweck dieser Aktion war, die Dimension der Bäume erfahrbar zu machen. Im Alltag wird das Gerät eingesetzt, um Baumpflege zu betreiben. An Hängen oder auf Friedhöfen sind jedoch Alternativen gefragt: Professionelle Baumkletterer erklimmen dann den Stamm. Sie präsentierten ihre Kunst dem Nachwuchs.

Das benachbarte Naturkundemuseum war mit versteinerten Objekten vertreten. „Haben Dinosaurier solche Schachtelhalme gefressen?“, fragte etwa ein Junge zu recht im Angesicht eines riesigen Exemplars.

Auch für den Artenschutz vor Ort wurde gewerkelt: Nistkästen für Vögel und solche für Wildbienen wurden gebaut. Besonderes Geschick demonstrierte auch Mitarbeiter des Landesforstamts, die mit klotzigen Motorsägen Holzpilze „schnitzten“.

Höhepunkt war die Pflanzung des Baums des Jahres, der Schwarzpappel, am Weg der Jahresbäume. „Wer einen Baum pflanzt, trägt auch die Verantwortung für ihn“, so Bürgermeisterin Karin Reismann. Ursprünglich in Flussauen beheimatet, wurde die Schwarzpappel durch Menschenhand verdrängt. So gibt es nur noch 310 alte Bäume in Westfalen. In Hinblick auf ihre Zukunft formulierte Festredner Prof. Klaus Neumann aus Berlin im Rahmen der Gartenamtsleitertagung: „Es hängt davon ab, wem und was wir wo eine Chance geben. K Ingrid Fisch

 

 
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