Münster bekennt Farbe
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Bekennt gerne Farbe
Freitag, 5. Mai 2006

Enkeltochter klärt Kreisgärtnermeister über Blumen auf

Meine erste Schallplatte: Das war eine Platte mit Volksliedern und meinem Lieblingslied „Die Post im Walde“.

Mein erstes Auto: Ein beigefarbener Fiat Neckar. Ich habe mir das Geld selbst erspart und bin mit meinem Auto zur Meisterschule in Wolbeck – in meine heiß geliebte Schule – gefahren.

Das Idol meiner Jugend: Das war Adolph Kolping und sein Werk. Seine Weisung, Familie ernst zu nehmen, junge Menschen für Tüchtigkeit im Beruf zu begeistern und als Christ zu leben – ich habe versucht, mein Leben danach auszurichten.


Mein Lieblingsort in Münster: Das ist die münsterländische Parklandschaft und mein Garten, der jetzt in voller Blüte steht – bei rund 500 gesetzten Blumenzwiebeln.

Mein Traum vom Glück: Mir die Gesundheit zu erhalten und die Sinne beisammen zu behalten. Glück ist für mich meine Familie und mein gutes Zuhause. Was ich, wenn ich Oberbürgermeister wäre, als Erstes verfügen würde: Ich würde der Kampagne „Münster bekennt Farbe“ mehr Nachdruck verleihen, damit den guten Beispielen noch viele weitere folgen.

Worüber ich mich in der letzten Woche am meisten geärgert habe: Über Entscheidungsträger, die gut klingende Dinge sagen, es in der Praxis aber nicht verwirklichen, vieles schönreden, aber nicht dazu stehen. Es ärgert mich, wenn Reden und Handeln im politischen Bereich auseinander liegen.

Worüber ich lachen kann: Zurzeit über meine kleine Enkeltochter Lara. Die fährt voll auf Opa ab und erklärt mir die schönen Dinge des Lebens. Darunter Vögel, Fische und natürlich Blumen.

 
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