Münster bekennt Farbe
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www.entente-florale.muenster.de

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Spezialeinsatz im Namen der Rose
Freitag, 19. Mai 2006

Mittwoch in der Innenstadt: Die Polizei kontrolliert – und bekennt gleichzeitig Farbe

Von Wolfgang Schemann

Münster. Für einige Verkehrsteilnehmer wird die Schwerpunktkontrolle, die die münsterische Polizei am kommenden Mittwoch (24. Mai) in der Innenstadt durchführt, mit einer faustdicken Überraschung enden. Denn sie bekommen kein Knöllchen und auch keine Ermahnung, sondern – eine Rose.


Blumen statt Bußgeld? Nein, das gibt es nicht. Aber die Polizei hat sich vorgenommen, dass sie diesmal nicht nur die „bösen“ Verkehrsteilnehmer straft – sondern auch die guten lobt. „Wir wollen den Verkehrsteilnehmern, die sich ordentlich, vernünftig und rücksichtsvoll verhalten, an diesem Tag mal eine Rose überreichen“, sagt Petra Kreyenschulte aus der Pressestelle des Polizeipräsidiums.

Hintergrund des Sondereinsatzes ist die Kampagne „Münster bekennt Farbe“, mit der sich Münster am bundesweiten Wettbewerb „Entente florale 2006“ beteiligt. Ziel ist es, mit vielen originellen Ideen und Aktionen rund um Blumen, Wiesen und Bäume zu einem farbenfrohen Stadtbild beizutragen. Und die Polizei will sich an dieser Kampagne „im Namen der Rose“ beteiligen. „Wenn die Stadt Münster aufruft, Farbe zu bekennen, sind wir natürlich gerne dabei“, begründet Petra Kreyenschulte den ungewöhnlichen Spezialeinsatz – schließlich sei das Präsidium, um im blumigen Bilde zu bleiben, „in Münster fest verwurzelt“. Petra Kreyenschulte geht im Übrigen davon aus, dass der Rosen-Einsatz für die Polizei eine Premiere darstellt. Sie kann sich jedenfalls nicht daran erinnern, dass es schon mal Ähnliches gegeben hat.

Marc Endres, der mit seiner Agentur „msm-kommunikation“ das Projektmanagement für die städtische Farb-Offensive übernommen hat, konnte für seine blumig-witzige Idee auch noch andere begeistern. Der Fachverband deutscher Floristen stellt die „Knöllchen-Rosen“ zur Verfügung. Und Schauspieler Leonard Lansing alias Wilsberg mimte für die Aktion schon mal den Rosenkavalier beziehungsweise Rosendetektiv . . .

Wenn sich die sechs Beamten der Einsatzhundertschaft am Mittwochmorgen zwecks Kontrolle in der münsterischen City aufbauen, sollte aber niemand aus der Anwesenheit von roten Rosen auf die Abwesenheit von dienstlicher Aufmerksamkeit schließen. Nein, nein, betont Petra Kreyenschulte, es werde schon ernsthaft kontrolliert – „und die Kollegen werden, wenn nötig, auch repressiv tätig“.www.muensterbekennt-farbe.de

 
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