Münster bekennt Farbe
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www.entente-florale.muenster.de

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Paradies im Hinterhof
Donnerstag, 13. Juli 2006

Jury der Entente Florale gastierte in Münster / Wettbewerb steigert Engagement fürs Grüne Münster K Dr. Rüdiger Kirsten und seine Kollegen ahnten wohl schon bei ihrer Ankunft am Mittwoch, was ihnen in Münster so blühen sollte.

Auf 15 abwechslungsreichen Stationen sollte die Jury der Entente Florale gestern die grüne Seite Münsters kennen lernen. Die Domstadt ist Teilnehmer am Bundeswettbewerb „Entente Florale – Unsere Stadt blüht auf“. MZ-Foto Brand „Bereits beim Hereinfahren haben wir bemerkt, was für eine grüne Stadt es ist“, sagte Kirsten. Und eine gefährliche obendrein – bei all den Radfahrern, wie er schmunzelnd anfügte.

Kirsten ist Vorsitzender der achtköpfigen Jury der Entente Florale, die im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Entente Florale – Unsere Stadt blüht auf“ in der Domstadt gastierte. Denn auch Münster ist einer von insgesamt 15 Teilnehmern und wollte sich unter der Leitung des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz von seiner besten Seite präsentieren.


15 Stationen

15 Stationen standen auf der Tagesordnung. Dabei ging es aus der Altstadt zunächst über die Promenade ins Kreuzviertel, ehe es die Gruppe in den Wienburgpark oder die Kleingartenanlage Große Dahlkamp verschlug. Und wie es sich für Münster gehört, durfte bei der abwechslungsreichen Präsentation auch die stadttypische Leeze nicht fehlen. Denn auf der Promenade mussten die Jury-Mitglieder kurzerhand aufs Rad umsteigen. Nicht nur für Werner Hoffmann vom Deutschen Städte- und Gemeindebund eine „interessante Erfahrung“.

Auf ihrer Route durch die Stadt entdeckten Kirsten & Co. neben den bekannten Grünanlagen auch so manch kleines Paradies im Hinterhof. Besonders beeindruckten die Jury-Mitglieder die historischen Wallanlagen. „In vielen anderen Städten sind diese zugunsten von Büro- oder Wohnanlagen aufgegeben worden“, sagte Kirsten.

Gelegenheit, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen, bot sich auf einer kleinen Schifffahrt über den Dortmund-Ems-Kanal in den Mittagsstunden. „Wir haben einen guten ersten Eindruck“, so Kirsten. Worte, die vom Leiter des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz, Heiner Bruns wohlwollend zur Kenntnis genommen wurden. „So ein Wettbewerb ist Ansporn für unsere Mannschaft aber auch Verwaltung, Politik und den Bürger, die sich für das Grüne der Stadt engagieren.“


Die Sieger-Städte werden am 8. August im ZDF-Fernsehgarten in Mainz bekannt gegeben. Ihnen bietet sich die Chance, am folgenden europäischen Wettbewerb teilzu- nehmen. K OBR

 
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