Münster bekennt Farbe
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www.entente-florale.muenster.de

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Wo Münsters Blumen blühen
Mittwoch, 20. Juni 2007

Route der "Entente Florale"-Jury führt auch durch Privatgärten

Von Britta Schulte Susanne Lüerßen erwartet morgen Besuch aus zwölf Nationen. Denn die Jury der "Entente Florale" begutachtet auch den Hinterhof der Münsteranerin, den sie zu einer grünen Oase verwandelt hat. Die Rosen sind schon fast verblüht. Und doch ist sich Susanne Lüerßen sicher: "Man muss diesen Garten lieben! "Deshalb hat sie auch gar keine Sorgen, dass die Jury der "Entente Florale" die Schönheit nicht erkennt. "Das sind ja botanische Fachleute - die können sich auch vorstellen, wie alles in voller Blüte wirkt", ist sich die Hobby- Gärtnerin sicher. In diesem Jahr tritt Münster für Deutschland Beim europaweiten Wettbewerb "Entente Florale" an.

Am morgigen Donnerstag begutachtet die Jury aus zwölf Nationen, was die Münsteraner zur Begrünung ihrer Stadt auf die Beine gestellt haben. Acht Stunden nehmen sich die Fachleute Zeit, um sich ein Bild von Münster zu machen. Eine Station auf ihrer Route ist Susanne Lüerßens Hinterhof. Dort erwartet die Jury eine grüne Oase mit teils ungewöhnlichen Pflanzen, wie einem zwölf Meter hohen Eukalyptusbaum, und vielen gestalterischen Details.

Dass die Münsteranerin der Jury ihre Ideen auf Englisch erklären muss, bereitet ihr keine Sorgen: "Ich muss ja nur erzählen, was ich gemacht habe." Vor allem kann sie auch Bilder sprechen lassen. Denn vor fünf Jahren war ihr paradiesischer Garten noch ein karger, grauer Hinterhof.

Das dokumentieren Fotos sehr anschaulich. Fachausdrücke habe sie nicht gebüffelt, schließlich sei sie keine studierte Botanikerin, sieht Lüerßen den hohen Besuch recht gelassen. Die offiziellen Vertreter der Stadt starten zwar auch keine größeren Projekte mehr, wirken aber doch angespannter. Sie üben noch ihre Texte. "Außerdem optimieren wir weiter, was wir können", erklärt Entente-Projektleiter Wolfram Goldbeck vom städtischen Amt für Grünflächen Und Umweltschutz. Dazu werde regelmäßig geprüft, ob auf der Route noch alles in Ordnung sei. Gegebenenfalls würden noch Graffitis entfernt oder mutwillige Zerstörungen geflickt.

"Grundsätzlich haben wir unsere Hausaufgaben aber gemacht", ist sich Goldbeck sicher. Jetzt hofft er auf eine gute Platzierung und betet für Sonnenschein. Sonne findet auch Susanne Lüerßen wichtig. "Da ist die Stimmung einfach besser." Ihren Garten muss sie aber nicht extra bearbeiten. Auch ohne "Entente Florale" sieht man hier selten Unkraut. Und selbst wenn die Rosen begonnen haben zu welken - irgendetwas blüht in ihrem Hinterhof im Sommer eigentlich immer.

 
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