Münster bekennt Farbe
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www.entente-florale.muenster.de

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Rosige Aussichten
Dienstag, 12. Juni 2007

Die Aussichten sind rosig, dass sich Münster schon bald mit der Siegermedaille des Entente Florale Europawettbewerbs 2007 schmücken darf. In dieser Stadt bekennen so gut wie alle Farbe, wollen der ganzen Welt zeigen, dass sie das florierendste Fleckchen Erde auf dem Kontinent sind. Ob Vereine, Unternehmen, Schulen, Kindergärten oder Bürgerinitiativen: Seit Monaten sind sie alle schwer beschäftigt, bringen städtische Grünanlagen und private Rabatten auf Vordermann und starten witzige Projekte wie zum Beispiel die "Grünflächenunterhaltung" auf der Promenade, um dort die Vegetation mit lieblichen Tönen zum Wachsen anzuregen.

Die Zahl der Entente Florale Begeisterten geht locker in die Tausende, die Zahl der Blüten in die Millionen. Schließlich will man die Jury, die am 21. Juni nach Münster kommt, schwer beeindrucken. Und das dürfte gelingen: Denn die Juroren, allesamt Experten aus den Bereichen Gartenbau, Tourismus, Stadt und Landschaftsplanung, werden bei ihrer Tour durch die Stadt nicht nur genau hingucken, wo das Grün sprießt, sondern vor allem auch darauf achten, wie es um das Bürgerengagement bestellt ist. Jetzt, wo der entscheidende Besuchstermin nähe rückt, wird auch Projektleiter Wolfram Goldbeck ein wenig kribbelig.

Doch er hat alles im Griff: "Die Vorbereitungen laufen ohne Komplikationen, am 21. Juni sind wir bereit!" Ende Mai hat Goldbeck jedem Jury Mitglied eine 60 Seiten starke Projektbroschüre zugeschickt.

Die Aufnahmen für den Präsentations Film sind im Kasten, die Bürger und Sponsoringprojekte fast vollständig abgeschlossen. "Natürlich werden wir auch noch einmal die Reiseroute kritisch unter die Lupe nehmen", sagt Goldbeck. Acht Stunden wird die Jury per Fahrrad, Schiff, Bus und zu Fuß in Münster unterwegs sein. Die Begleiter drücken teils wieder die Bank, um Englischkenntnisse aufzufrischen. Nichts bleibt dem Zufall überlassen - außer der Wetterunbekannten. Ein Leckerbissen erwartet die Juroren am Vorabend der Stadtbegehung: Im Botanischen Garten wird ihnen ein Abendessen aus heimischen "Unkräutern" serviert. Ob Münster den Wettbewerb gewinnt oder nicht: Die Kampagne "Münster bekennt Farbe" soll nach dem 21. Juni nicht verblühen und nach Möglichkeit weiter fortgesetzt werden. Goldbeck: "Denn dass so viele Bürger für dieselbe Sache an einem Strang ziehen, ist was Besonderes."


Farbe bekennen

Erfolgs-Kampagne

Soviel steht fest: Ohne die Kampagne "Münster bekennt Farbe" hätte die Stadt vergangenes Jahr beim Entente Florale Bundeswettbewerb sicher keinen Blumentopf gewonnen und sich gar nicht erst für den Europawettbewerb qualifizieren können. Bei Marc A. Endres (Foto), Chef der Agentur msm-kommunikation, laufen die Fäden zusammen. Mit seinem Team koordiniert er seit 2005 unter der Marke "Münster bekennt Farbe" sämtliche bürgerschaftlichen Aktionen. "Rund 200 Projektgruppen haben sich nun schon für den Wettbewerb engagiert", sagt Endres. Die Kampagne profitiere enorm von einem Schneeballeffekt: "Leute machen begeistert mit - und stecken andere an. Das macht Spaß ohne Ende." Das Interesse an der Kampagne ist riesig: 100.000 Gäste surfen jeden Monat auf der Homepage. Für den Fotowettbewerb, der noch bis zum 30. Juni läuft, haben bereits 160 Teilnehmer Schnappschüsse eingeschickt.


Der Herr der Blumen

Wolfram Goldbeck Die Entente Florale ist für Projektleiter Wolfram Goldbeck (44, Foto unten) keine Pflichtübung, sondern Herzenssache: Wo immer es um den Wettbewerb geht, ist auch er da. Der gebürtige Hagener hat in Münster Geografie studiert, ist seit 1992 bei der Stadt tätig und seit zehn Jahren im Grünflächenamt.


Was bedeutet Entente Florale?

Entente Florale - dieser Begriff ist dem Französischen entlehnt und bedeutet wörtlich übersetzt "Blumiges Einverständnis" - was dieses Projekt jedoch nur mangelhaft beschreibt. Die Entente Florale ist ein Wettbewerb, bei dem es nicht nur ums internationale Renommee geht und um die Medaillen, die bei der Siegerehrung am 22. September in Harrogate/ England verliehen werden. Die Teilnehmer, je ein Dorf und eine Stadt aus zwölf Ländern, profitieren auf vielen Ebenen von ihrem Engagement. Zu den wesentlichen Zielen gehört es, die Orte liebenswerter zu gestalten, den Umweltschutz, die Wirtschaft und den Tourismus zu fördern und durch die Bürgerbeteiligung das soziale Leben zu stärken.

 
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