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Liebeserklärung an die Promenade
Montag, 4. Juni 2007

Startschuss für Aktion "Grünflächenunterhaltung" / Freiluftkonzerte an drei Samstagen

Von Lida Askari Münster. Samba-Musik wie in Rio de Janeiro zur besten Karnevalszeit, traditionell jüdische Klezmermusik oder Klänge einer Dulce Melos, einem alt-persischen Instrument mit 118 Saiten - die Promenade hatte sich am Samstag in einen viereinhalb Kilometer langen Freiluftkonzertsaal verwandelt. Ausgelassen ist die Stimmung Entlang Münsters Allee, über 70 freiwillige Solisten und Ensembles, Laien genauso wie Profis, spielen unter dem Motto "Grünflächenunterhaltung" Musik aller Varianten, von Jazz über Hip-Hop bis Samba - und das ganz ohne Strom und Verstärker.

Es wird getrommelt, geklatscht, getanzt und gesungen. Oft bleiben Passanten an den einzelnen Stationen stehen, wippen zum Takt der Musik. Einige singen und klatschen sogar auf Aufforderung der Musiker mit. Andere, die es wiederum eilig haben, bahnen sich mit viel Mühe den Weg durch die Menge. Am Samstag gab es den Startschuss für die Initiative "Grünflächenunterhaltung", einer Aktion des städtischen Amts für Grünflächen und Umweltschutz, die auf die Idee des Künstlers Thomas Nufer zurückgeht. Er wollte der Promenade damit gewissermaßen seinen Dank erweisen. "Es ist eine Liebeserklärung an die Promenade", sagt Nufer.

Die Menschen in Münster hätten, so der Aktionskünstler, einen engen und intimen Bezug zur Promenade. Sie würden sich hier wohlfühlen und gerne aufhalten. "Deshalb soll die Aktion ihr irgendwie helfen, nach dem Sturm wieder auf die Beine zu kommen", so Nufer. Denn bekanntlich rege ja Musik das Pflanzenwachstum an. Wie sich die Aktion auf die Pflanzen auswirkt, das muss sich noch zeigen. Bei den Passanten kam Nufers Einfall jedenfalls sehr gut an. "Diese Idee ist großartig", war Günter Bertold sichtlich begeistert. Die Natur und die Musik, diese Kombination Stimme einfach hervorragend überein. "Das Ambiente hier ist einfach toll, es geht richtig ins Gemüt." Die Bandbereite dessen, was am Samstag auf der Promenade an 31 verschiedenen Stationen geboten wurde, war groß.

Zu sehen und hören bekamen die Pflanzen und natürlich auch die Passanten unter anderem auch energiegeladene, klassisch jüdische Klezmermusik von der Gruppe "Klezmerpack", türkischen Rock von der Gruppe "Peynir Gemisi" und gemütliche Gitarrenmusik zum Mitsingen von Wilfried Plein. Richtig laut war es an Station Nummer vier. Hier trommelten die rund 40 Musiker der Gruppe "Quer Beat", einem Zusammenschluss verschiedener Konga und Sambagruppen. "Ich glaube die Aktion ist bei den Leuten sehr gut angekommen", war Nufer zufrieden. "Ich habe selten so viele zufriedene Gesichter gesehen." Wiederholt wird die Aktion an den beiden kommenden Samstagen: am 9. und am 23. Juni.

 
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