Münster bekennt Farbe
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Ein grünes Labyrinth
Donnerstag, 31. Mai 2007

Eichendorffschüler üben sich als Kleingärtner und stellen tolles Schulprojekt vor

Angelmodde - "Hier ist unser Zuckerrübenmaislabyrinth!" , erklärt Ludger Engbert. Was fast wie ein Zungenbrecher klingt, ist in Wirklichkeit ein tolles Schulprojekt. Die Schüler der 2a und 2b der Eichendorffschule sind sichtlich stolz auf ihr Werk. Dies ist ziemlich quadratisch, sechs mal sechs Meter groß, gut duftend und fast fertig. Zu finden ist das Ganze im hinteren Teil des Schulgartens. Und aktuell blüht es in lilagelb. Stöcke zeigen an, wo später Wege entstehen sollen. "Die braucht man für ein Labyrinth", erklären die Kinder.

Das klingt einleuchtend. Ludger Engbert ist Naturpädagoge und arbeitet im Nachmittagsbereich an dem Projekt mit den Schulgärtnern. Begonnen hat das Ganze bereits im Herbst letzten Jahres. "Da haben wir die Fläche erst gemeinsam mit Mist gedüngt. Um den Boden zu stärken wurde im Frühjahr dann die Bienenwiese ausgesät. Danach haben wir Pflänzchen in den Klassen gezogen." Zuckerrüben und Sonnenblumen. Diese sind jetzt gesetzt und jeder wartet bis sie groß genug sind, damit man nicht mehr drüberschauen kann. Demnächst soll es noch Kieswege geben. "Spätestens bis zum Schulfest im September ist dann alles fertig", erklärt Schulleiterin Helga Runge, "da werden wir den Mais ernten". Außerdem soll man barfuß das Labyrinth ertasten können.

"Eine prima Sinneserfahrung für die Schüler", weiß Ludger Engbert. Diese sind übrigens fächerübergreifend auf das Thema Labyrinth und Garten im Schulunterricht vorbereitet worden. Nachmittags haben die Ganztagsschüler dann weiter gegärtnert. "Gegossen haben wir jeden Tag", sagt die kleine Isatou. "Die Kinder sollten begreifen lernen, wie innerhalb eines Jahres ein Pflanzenlabyrinth entstehen kann", sagt Engbert. Gefördert wurde das Projekt von der Stadt mit Mitteln des Innovationsbudgets. Zudem gehört es zur Kampagne der Entente Florale "Münster bekennt Farbe". Die Kinder haben derweil leider keine Zeit mehr. Tatjana aus der 2b hat eine kleine, zahme Hummel gefunden und jeder mag mal sehen. "Das ist Hummeli" , säuselt sie liebevoll. "Aber wir brauchen eine Blüte, in der sie wohnen kann!". Beim Suchen helfen die anderen Zweitklässler eifrig mit. Die kennen sich ja bestens aus im Schulgarten.

 
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