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Kohl schön, Kunst schön, alles schön
Samstag, 2. Juni 2007

Große Eröffnung am Sonntag

Kinderhaus - "Oh, da steht sie ja schon! Toll! Waaahnsinn!" - Wer Steinen, Holz und etwas Farbe so viel Begeisterung entgegen bringt wie Anja Rohlf, der ist in der Projektkoordination von "Kunst trifft Kohl" wohl bestens aufgehoben ... Freitagmorgen, 7.30 Uhr. Anja Rohlf steht vor den Toren einer Kleingartenanlage in Kinderhaus. Will rein. Nicht etwa, dass sie in den letzten Tagen und Monaten nicht schon häufiger hier und drin gewesen wäre. Ach was.

Aber das gehöre ja nun einmal dazu, erklärt sie nüchtern. Als sie die drei Niemann ´schen Aphroditen in den Blick bekommt, ist es jedoch schon um ihre Sachlichkeit geschehen. " Hach, schön, oder?" Ja, sehr schön. Am Sonntag geht es für die Kunstkennerin rund. Rund durch Kinderhaus. Wenn der Skulpturenpfad (wir berichteten mehrfach) von hoffentlich mehreren hundert Interessierten unter ihrer Führung erlaufen wird, ist Rohlf bestens vorbereitet.

Das Kunstlexikon im Kopf, das Fahrrad unter dem Po - " und ich kriege ein Megaphon dazu" , sagt sie. Gut so. Schließlich will dann garantiert jeder ihre launigen Bemerkungen hören: Geschichten von Schreibtischtätern, die Schrott zu Kunst erheben. Oder auch streng geheime Informationen über Werke, die beim Transport zerbrachen und vor Ort wieder zu neuem Leben erweckt wurden ... Und Anja Rohlf hat viel zu erzählen. Wo und wie sie anfangen wird? Das weiß sie jetzt noch nicht. "Ach, das entscheide ich nach Lust und Laune, damit es auch für mich nicht langweilig wird" , sagt sie. Langweilig? Kaum vorstellbar. Und wie zum Beweis folgt einige Meter später wieder ein glückseliger Ausruf: " Wie schön!" Nicht zum letzten Mal.

Skulptur für Skulptur läuft Rohlf ab. Schaut nach links, schiebt Büsche zur Seite, geht zwei Schritte vor - und lächelt. Es läuft. Sie läuft. Ganz nach Maß. Das ist keine Kunst zum bloßen Anschauen, das ist Kunst zum Erleben. Allerdings nichts für Heuschnupfen Allergiker. Denn die dürften beim Gang durch die Kleingartenanlagen und grünen Straßen des Ortsteils Probleme bekommen. Der MZTipp: Durchhalten! Es lohnt. Findet auch Maria Behrens. " Na, wenn sie noch so eine Skulptur haben, stellen sie es hier bei uns ruhig rein!" , bietet sie an.

Weniger freigiebig denn sehr interessiert. Sie ist - wie viele andere Kleingartenbesitzer auch, heute Morgen schon früh auf den Beinen, um die Wege und Gärten für den Besucheransturm vorzubereiten.

Schön soll es schließlich sein. Dabei ist es das doch schon. Oder, Anja Rohlf? " Ja, sehr sogar!" Schön. Wie gesagt.  Marc Geschonke

 
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