Münster bekennt Farbe
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www.entente-florale.muenster.de

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Bunter Schutzwall für viele Tiere
Mittwoch, 16. Mai 2007

Jäger und Landwirte säen für die Entente Florale

Von Sigmar Teuber Münster. "Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen" singt die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle im Musical "My Fair Lady". In Münster grünt es nicht nur grün, sondern blüht kunterbunt. Denn Münster bekennt (im Rahmen des europaweiten Wettbewerbs "Entente Florale") Farbe - und da wollen die Jäger und Landwirte nicht zurückstehen. In einer gemeinsamen Aktion haben sie rund um die Stadt zahlreiche ansonsten ungenutzte Stilllegungsflächen mit einer vielfältigen Saatgut-Mischung aktiv begrünt. Das Ergebnis soll, so Landwirt Hermann Holtmann, ab Mitte Juni zu bewundern sein. "Dann blühen die verschiedensten Pflanzen in ständiger Abfolge", sagt er.

Wie Landwirt und Ratsherr Heinz-Georg Buddenbäumer (CDU) berichtet, waren bereits im vergangenen Jahr rund 70 Hektar Land in blühende Areale verwandelt worden. Einige der Flächen trieben auch jetzt wieder aus. "Neu eingesät wurden rund 63 Hektar Stilllegungsflächen", weiß er und betont, dass die Areale künftig "nicht nur schön aussehen, sondern auch einen ökologischen Nutzen haben werden". Sie hinderten nämlich Unkräuter daran, sich zu verbreiten und böten Tieren Nahrung und Schutz. Hermann Holtmann weiß aus eigener Erfahrung, dass sich Schmetterlinge, Vögel und anderes Getier in der bunten Pflanzendeckung wohl fühlen. Er hat nämlich bereits 2006 rund zwei Hektar Wildkräuter-Blumen-Mischung auf seinem Land ausgestreut.

Davon brauchte er einen halben Hektar jetzt anderweitig. Dafür hat er aber diesmal zweieinhalb Hektar Fläche zur Verfügung gestellt. Auf insgesamt vier Hektar (40 000 Quadratmeter) dürfen sich Käfer und Co. breit machen. "Es genügt nicht, Blümchen zu pflanzen und ein gutes Umweltgewissen zu haben", macht Marc A. Endres von der Agentur msm-kommunikation deutlich, die im Auftrag der Stadt die Entente Florale betreut. "Die Jury, die am 21. Juni nach Münster kommt, achtet auf die Nachhaltigkeit der einzelnen Aktionen". Die, sagt Heinz-Georg Budenbäumer, sei in jedem Fall gegeben. Und noch etwas ist ihm wichtig: "Die Zusammenarbeit von Jägern und Landwirten macht deutlich, dass sich beide ergänzen und zeigt ihr Engagement für die Umwelt."

 
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