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Historische Blickpunkte
Sonntag, 29. April 2007

Offizielle Eröffnung des "Werse Rad Weges": Drei Stationen in Angelmodde

Von Claudia Picker  Angelmodde - Die großen Eichen sind bisher das letzte Relikt des Landsitzes der Fürstin von Gallitzin gewesen. Seit gestern gibt es aber einen zweiten Hinweis auf die historische Stätte: Die Erzählstation 25 des "Werse Rad Weges". Bei der offiziellen Eröffnung der neuen Radroute waren aber nicht nur Bürger von Angelmodde vertreten: Die Nachbarn aus Wolbeck trafen sich ebenfalls an der Gallitzin- Brücke, um die Erzählstation frei zu geben.

Lust auf mehr

Denn eigentlich sind es zwei Stationen: Zwei Schilder erzählen zwei Geschichten, von der Fürstin von Gallitzin und von der Bischofsresidenz und Heimat der Droste. "Auch wenn der Radweg nicht durch Wolbeck führt, ist es doch eine historisch wichtige Station", sagte Bernhard Roer, Vorsitzender des Heimatvereins Wolbeck. Mit Station 26 will der Verein Lust auf einen Abstecher machen.

Urgeschichte

Eigentlich müssten die Tafeln auf der anderen Seite der Werse stehen. Denn dort begann vor 1000 Jahren die Urgeschichte Angelmoddes. Georg Volbers, Vorsitzender der Heimatfreunde, ist aber auch mit dem jetzigen Standort zufrieden. Verbindungen zur Fürstin gibt es auch an dieser Stelle: Schließlich stand hier einmal das große Herrenhaus. Es sei ein glücklicher Zufall, dass hier ein Anknüpfungspunkt sei, sagte Bezirksvorsteher Markus Lewe bei der Eröffnung.

Mehr Tourismus

"Es ist eine gute Gelegenheit, auf Orte und Menschen aufmerksam zu machen", sagte Lewe. "Der Radweg ist touristisch gut erschlossen." Man könne mit ihm Besucher weit über Münster hinaus anlocken. "Das Konzept ist hervorragend." Mit den zwei Erzählstationen war es aber noch nicht getan. Die Heimatfreunde Angelmodde hatten sich noch um eine inoffizielle Station bemüht. Am Dorfplatz brachten sie ein Hinweisschild an. "Weil der Weg nicht über den historischen Kirchplatz erfolgt", so Karl- Josef Plaßmann, ehemaliger Vorsitzender der Heimatfreunde. Der Hinweis auf diese zweite Sehenswürdigkeit sei eine Bereicherung für den Radweg, ist er sich sicher. Als nächstes Projekt planen die Heimatfreunde ein neues Schild für das Lueer- Pättken. "Wir wollen das seit 1975 fehlende Schild wieder anbringen", sagte Plaßmann. Nach dem offiziellen Teil kam dann die gemütliche Radtour - natürlich entlang der Werse.

 
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