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Hochzeitswald: Bäume als Symbole für die Zukunft
Montag, 23. April 2007

Areal am Haus Rüschhaus eröffnet / Paare pflegen Symbole der Liebe

Von Sigmar Teuber Münster-Nienberge. Soll es eine Stieleiche sein? Bei den Germanen war die Eiche dem Gott Donar geweiht und der war für die Fruchtbarkeit zuständig. Oder eine Sommerlinde, die in der Mythologie für den Wunsch steht, sich nie trennen zu müssen? - Brautpaare haben seit gestern die Qual der Wahl unter acht heimischen Baumarten, die sie in den "Hochzeitswald" nahe Haus Rüschhaus pflanzen dürfen (Stieleiche, Sommerlinde, Hainbuche, Esche, Rotbuche, Spitzahorn, Eberesche, Vogelkirsche). "Wer einen Baum pflanzt, der setzt auf die Zukunft", meint Stadtdirektor Hartwig Schultheiß.

Gemeinsam mit Hubert Große Kleimann von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Horst Henner von Hopffgarten, dem Präsidenten des Rotary Club Münster-Rüschhaus Distrikt 1870, eröffnete er das rund drei Hektar große Gelände. Mit ihm stießen die ersten sechs frisch vermählten Paare vor Ort auf ihre "grünen Wegbegleiter" an. "Wir freuen uns, wenn Ihnen viele Hochzeitspaare folgen und als Zeichen ihrer Verbundenheit auch mit der Stadt, in der sie leben, einen Hochzeitsbaum pflanzen", erklärte Hartwig Schultheiß. Künftig werden die Hochzeitsbäume zu den Pflanzzeiten im Frühjahr und Spätherbst in die Erde gebracht.

Zu den Terminen werden die Paare eingeladen, damit sie auch selbst noch Hand anlegen können. Sie bekommen eine Urkunde, die Informationen über die gewählte Baumart und eine detaillierte Standortbeschreibung enthält. Die Pflege der Bäume übernimmt eine von der Stadt beauftragte Fachfirma, die in den ersten drei Jahren dafür sorgt, dass die Bäume gut anwachsen. Die Idee, einen Hochzeitswald anzulegen, hatte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Sie wandte sich an die Stadt Münster.

Nähere Informationen: Martin Krabbe, Amt für Grünflächen und Umweltschutz, Telefon 4 92-67 26.

 
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