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Drei Dutzend niedliche Skulptur-Objekte
Dienstag, 3. April 2007

Gonzalez-Foerster plant "Memory Garden"

Von Gerhard H. Kock Münster. Männer gehen bedeutungsvoll auf grüner Wiese umher und stecken Stangen in den Boden. Das kann 2007 in Münster nur zweierlei bedeuten: Kunst oder Blumen. Am Kanonengraben waren Arbeiter gestern in Sachen Kunst aktiv. Denn in der Senke am Aegidiitor entsteht für die Skulptur-Projekte 2007 der "Memory Garden" von Dominique Gonzalez-Foerster. Die Französin wird 30 bis 40 ausgewählte Kunstwerke der münsterischen Skulptur- Projekte von 1977 bis 2007 ungefähr im Maßstab 1:4 nachbauen und auf der Fläche aufstellen lassen. Dieser "Garten der Erinnerung" thematisiert die Fülle und Dichte an Kunstwerken in den Städten. Wie Claudia Miklis, Pressesprecherin der Skulptur-Projekte gestern auf Anfrage mitteilte, stellte sich Gonzalez- Foerster vor, ein indischer Maharadscha habe Münster besucht, die Skulpturen gesehen und sei für die Kunst derart entflammt, dass es aus ihm heraussprudelte: "Ich bau die nach." Genau das machen jetzt die Macher der Skulptur-Projekte 2007.

Die Liste derjenigen Objekte, die miniaturisiert werden sollen, steht anscheinend noch nicht fest. Gestern Morgen war allerdings bereits das Fahrrad-Monument von Richard Artschwager von der Skulptur 1987 in Mini zu sehen. Möglicherweise wird es auch ein Wiedersehen mit den silbernen Autos von Nam June Paik geben - im Miniformat versteht sich. Denn nicht nur die noch in der Stadt verbliebenen Kunstwerke kommen als Reproduktionsobjekte in Frage, sondern alle Kunstwerke, die jemals in den drei Jahrzehnten für und in Münster realisiert wurden. Also auch der Fettkeil "Unschlitt" von Joseph Beuys (1977) oder der "Trunk" von Richard Serra oder "Die gelbe Madonna" (1987) von Katharina Fritsch . Schließlich muss Erinnerung nicht notwendig schön und sentimental, sondern kann auch äußerst unangenehm sein .

 
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